Sie befinden sich hier: Startseite » ALLMATIC » Firmengeschichte

Firmengeschichte

Die 70er – der Maschinenbau war geprägt von der Suche nach einem mechanischen Spannmittel. Auch die zur Schweizer Saurer-Gruppe gehörende Saurer-Allma GmbH war für ihre Produktion von Zwirnmaschinen auf der Suche nach einem zuverlässigen Spannsystem mit kontrollierbarer Spannkraft und reproduzierbarer Spanngenauigkeit. Die Idee von Herrn Arnold und Herrn Zimmermann von einem wartungsfreien - mechanischen Kraftverstärker bestärkte die intensive Entwicklung im Hause. Zeitgleich entstand damals im Konzern der Trend der Diversifizierung. So beschloss man 1973 die Gründung der ALLMATIC Spannsysteme unter dem Dach des Saurer-Konzerns.

 

Überrascht von den positiven Ergebnissen der Entwicklung stellte im gleichen Jahr die junge ALLMATIC auf der IHA in Hannover den neuen „ALLMATIC-Hochdruckspanner“, System Saurer-Arnold, vor. Man glaubte damals, dass es anderen Firmen ähnlich ging.

 

Die Rechnung ging auf! Auf der Messe gab es regen Zuspruch, so dass die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun hatten.

 

In den 80er Jahren ist in den Maschinen „der Platz ausgegangen“. Die Entwicklung der Maschinen hin zu CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren erlaubte bis dato keinen fachgerechten Einsatz existierender Spannmittel. ALLMATIC entwickelte ein völlig neues Spannsystem - den NC-Spanner mit mechanischer Kraftspindel. Das Unterzugprinzip revolutionierte den Spannmittelmarkt. Diese Bauform ist in seinen Grundzügen bis heute erhalten.

 

Die 90er waren geprägt von dem Wunsch nach Mehrfach-Spannsystemen, die sowohl in vertikalen wie auch horizontalen Bearbeitungszentren eingesetzt werden konnten. ALLMATIC hat speziell für die horizontalen Palettenmaschinen ein 8-fach Spannmittel hergestellt, dass aus einem Gusskörper bestand und eine extrem hohe Stabilität besaß – der Monoblock! Diese Spannmittel waren als Einzel- oder Doppelspanner und in verschiedenen Spannbreiten lieferbar. Im Zuge dessen entstand das Baukastenprinzip, welches eine individuelle Backenbestückung der Spannsysteme zuließ. Dies hatte den Vorteil, das die Spannsysteme flexibler und universeller eingesetzt werden konnten.

 

2001 änderte sich die Konzernstrategie und man besann sich zurück auf das Kerngeschäft, was zur Folge hatte, dass die Tochterfirma ALLMATIC Spannsysteme veräußert wurde. Der Geschäftsbereich wurde von Herrn Jakob erworben und somit wurde die ALLMATIC-Jakob Spannsysteme GmbH gegründet und war von nun an ein Mitglied der Jakob-Gruppe.

 

2004 ging ALLMATIC einen neuen Weg und führte die GRIPP-Spanntechnik mit konventionellen Schraubstöcken ein. GRIPP-Spannung bedeutet, dass Werkstück wird absichtlich „beschädigt“, um es fassen zu können. Durch das GRIPP-Prinzip können Rohteile bzw. unregelmäßige Oberflächen sicher durch Formschluss gespannt werden. Weiter erlaubt die GRIPP-Spanntechnik exponierte Spannungen von Bauteilen, die trotzdem wirtschaftlich stramm bearbeitet werden können. In der Frästechnik ist es üblich geworden, Fräsprozesse laufend an der Haltefähigkeit der Werkstücke bzw. Vibrationsgrenze zu bearbeiten. Dieser Herausforderung haben wir uns mit der Gripp-Spanntechnik gestellt.

ALLMATIC wird auch in Zukunft sehr gewissenhaft die Trends aus dem Fertigungssektor beobachten, um den Anwendern die entsprechenden Spannmittel zur Verfügung stellen zu können.

Der „Schraubstock“ ist in seinem Entwicklungspotenzial noch lange nicht abgeschlossen!

 

VOILA_REP_ID=C1257921:0025B5FE