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Trotz der noch anhaltenden Rezession in der Maschinenbau-Branche nutzt ALLMATIC die Zeit und rüstet ihren Maschinenpark auf. Investiert wurde in zwei neue Maschinen der Firma Heckert, Typ 500 HEC mit je 320 Werkzeug Plätzen, sowie in ein Palettensystem der Fa. Liebherr. Die passende Software–Lösung lieferte die Fa. Soflex. Das größte Potential für unsere Zukunft sehen wir bei ALLMATIC-Jakob in einem hohen Automatisierungsgrad unserer Produktion. Unser neues Palettensystem verfügt über 56 Plätze die wir mit ALLMATIC Spannlösungen bestückt haben. Dadurch sind wir in der Lage unsere Fertigung so zu organisieren, dass Nachts ein mannloser Automatikbetrieb durchgeführt werden kann. Die vorbereiteten Maschinenpaletten werden über zwei Rüstplätze in das Palettenhandhabungssystem eingefahren. Das Regalfahrzeug übernimmt die Bestückung der HEC 500. Ihrer Priorität nach werden die Werkstücke automatisch von der Software in das nächste, frei verfügbare Bearbeitungszentrum eingeschleust. Der Mitarbeiter der für die Steuerung und Priorisierung der Aufträge der Maschine zuständig ist, hat nun die Möglichkeit mit Hilfe einer Vorausschau zu prüfen, ob in der Maschine alle notwendigen Werkzeuge vorhanden sind, bzw. welche Werkzeuge für den mannlosen Betrieb noch bereit gestellt werden müssen. Diese Produktionsvorausschau erkennt ebenfalls ob die abzuarbeitenden Werkstücke und Vorrichtungen für den vollautomatischen Betrieb bereitstehen. Sollte es während der mannlosen Produktion zu Werkzeugbrüchen oder Anlagestörungen kommen, schleust die Software die Palette aus dem BAZ und sperrt sie. Die Intelligente Steuerung bedient sich nun der nächsten verfügbaren Arbeit. Ein Produktionsausfall ist somit ausgeschlossen. Mit viel technischem Know-How, der großen Einsatzbereitschaft aller beteiligten Firmen und den variablen Spannlösungen von ALLMATIC ist es uns gelungen die Rüst- und Nebenzeiten zu reduzieren. Der angestrebte Produktivitätssprung konnte realisiert werden, und damit haben wir unser Ziel erreicht, auch bei einer kleinen Losgröße marktgerecht und wettbewerbsfähig im Standort Deutschland zu produzieren.
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