Der Hersteller von Maschinen-Schraubstöcken aus dem Allgäu meldet einen Wachstumskurs, der bis 2023 das Vor-Corona-Niveau erreichen soll. 

Die Nachfrage nach klassischen Serienprodukten und innovativen Automationslösungen steigt verstärkt. Dank vorwiegend regionaler Zulieferer, stabilen Lieferketten und einem hohen Eigenfertigungsanteil, ist und war Allmatic stehts lieferfähig.  

„Stolz können wir sagen, dass wir auch in den letzten Monaten eine Lieferfähigkeit von über 98% einhalten konnten“, betont Geschäftsführer Herbert Mayr.

Unsere Serienprodukte werden in größerer Stückzahl gefertigt, diese sind daher für Kunden und Handelspartner ab Lager lieferbar. Durch die Erweiterung des Sortiments hin zum Komplettanbieter konnte der Umsatz im Vergleich zu 2020 bereits um 28% gesteigert werden.

Die Absatzmärkte von Allmatic und deren digitalem Geschäftsbereich AllLite erstrecken sich weltweit über 58 Länder. „Für unsere Zielmärkte arbeiten wir intensiv an neuen Produkten – speziell auch für den Automationsbereich. Auch deshalb planen wir eine Steigerung des Umsatzes von 15% im Vergleich zum Vorjahr“, so Mayr.

Bereits im ersten Quartal 2022 konnte der Hersteller für Spannmittel seinen Umsatz im Vergleich zum ersten Vorjahrsquartal um starke 57% steigern. Das lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken.

 

AllLite – der digitale Geschäftsbereich von Allmatic.

Mit einem einfachen und schnellen Online-Business reagiert Allmatic auf den Bedarf der Kunden nach größerer Agilität in der Beschaffung von qualitativ hochwertigen Spannmitteln – seit 2017 mit der Gründung von AllLite. Im Online-Shop der digitalen Geschäftseinheit AllLite können Kunden weltweit die erste Produktfamilie CentroLite konfigurieren, direkt bestellen und innerhalb weniger Tage liefern lassen. Unsere 70 Mitarbeiter arbeiten am Standort Unterthingau in Bayern für den weltweiten Vertrieb für AllLite. Zum Shop: www.alllite.de

Auf CentroLite haben schon viele Zerspanungsbetriebe gewartet
Denn CentroLite ist der erste Zentrischspanner, der über alle entscheidenden Funktionen verfügt, aber auf überflüssige, kostentreibende Features verzichtet. Die Produktion der modular aufgebauten Zentrischspanner erfolgt on Demand mit hohem Automatisierungsgrad, der Vertrieb ausschließlich online. Diese Leistung erreicht AllLite mit optimierten Konstruktionen und Fertigungsprozessen, die dem Industriestandard 4.0 entsprechen. Damit fokussiert AllLite sein Angebot auf die Nachfrage besonders aus der Einzel- und Kleinserienfertigung sowie von Betrieben mit marktführenden Automationslösungen.

Weniger ist oft mehr
Nicht jeder Zerspanungsbetrieb benötigt aufwändige Spannsysteme mit möglichst vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Dagegen benötigen zahlreiche Betriebe Maschinenschraubstöcke mit lediglich einigen wenigen, aber exakt definierten Leistungsmerkmalen.
Genau diese ausgewählten Funktionen erfüllen die CentroLite-Spannsysteme von AllLite punktgenau und preisgünstig. Ohne Abstriche an die Leistung zu machen – die Gripp-Lösung erreicht beispielsweise ohne Vorprägung eine Spannkraft von strammen 28 kN, einem hervorragenden Wert.
CentroLite ist damit ein flexibel einsetzbares, leistungsfähiges Spannsystem, das im AllLite Online-Shop einfach und schnell konfiguriert, bestellt und geliefert wird und somit ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis aufweist.

CentroLite im Praxistest
Die CentroLite Produktfamilie wurde in enger Abstimmung mit Kunden entwickelt und so können diese auch schon von ihren Erfahrungen im Praxiseinsatz berichten. Stefan Langguth beispielsweise – Inhaber der Vorrichtungs- & Maschinenbau in Veils Dorf – begeisterte an dem CentroLite vor allem das Verhältnis des aufzuwendenden Drehmoments an der Spindel (100Nm) zu der erreichten Spannkraft von 30kN – ein perfektes Grippsystem!

Dies wiederum sorgt für eine extrem sichere Spannung bei höchster Zerspanungsleistung und sehr gutem Vibrationsverhalten und liefert so eine hohe Oberflächenqualität. „Des Weiteren hat uns die Stabilität und Wiederholgenauigkeit, sowie die große Spannweite dieses kleinen Zentrischspanners gefallen“, sagt Langguth.
Hinsichtlich der Zugänglichkeit erschien dem Vorrichtungs- und Maschinenbauer eine Erhöhung der Backen, sowie der Einsatz einer Konsole also vorteilhaft. Beide Punkte wurden von Allmatic-Jakob Spannsysteme in der Serienproduktion umgesetzt. „Somit hatten wir als Kunde sogar Einfluss auf die finale Entwicklung der Produktfamilie CentroLite, was für uns echte Kundenorientierung bedeutet“, begeistert sich Langguth.
Als Inhaber eines jungen, aufstrebenden Unternehmens ist Langguth auch von dem digitalen Vertriebsweg begeistert, der Beschaffungsaufwand und -kosten deutlich reduziert.

Produktvarianten:
1. CentroLite 68K

  • Kleinster Zentrischspanner
  • Gewicht: max. 4,2 Kg
  • Spannweite für Spanner mit Grippbacken: 0 – 103mm
  • Spannweite für Spanner mit Stufenbacken: 0 – 104 mm

2. CentroLite 68M

  • Gewicht: max. 5,7 Kg
  • Spannweite für Spanner mit Grippbacken: 0 – 163mm
  • Spannweite für Spanner mit Stufenbacken: 0 – 164 mm

Zubehör:

  • Konsolen (Raster 30, 50, 63 und Nullpunktspannsystem)
  • Ausrichtungs- und Fixiersätze (T-Nut, Passschrauben, Spannpratzensatz, Zentrierstift)
  • Backen (Gripp-, Stufen oder schwimmende Backen)
  • Werkstückanschlag (mechanisch, magnetisch)
  • Sonstiges (Drehmomentschlüssel, Steckschlüsseleinsatz, Schraubendreheinsatz, Verschl.-Stopfen)

Centrolite ist kompatibel zu folgenden Nullpunktspannsystemen:

  • GRESSEL gredoc
  • Schunk VERO-S
  • Lang Quick Point 52×52
  • System 3R MacroMagnum
  • Hilma Quintus 60
  • Roemheld
  • Matzat

Damit deckt CentroLite die 8 gängigsten Nullpunktspannsysteme ab.

Mehr zum Centrolite

Allmatic erweitert sein Spannturm-Portfolio mit der Spannhilfe WorkBuddy für sichere, ergonomische und effiziente Rüstarbeiten

Den Rüstzeiten kommt in der Produktion eine wichtige Rolle zu: Teure Bearbeitungsmaschinen müssen in kürzester Zeit umgerüstet und Werkstücke zur Bearbeitung eingespannt werden, damit Stillstandzeiten so weit wie möglich reduziert werden. Das Spannen von Werkstücken spielt hier eine zentrale Rolle. Darauf spezialisiert ist Allmatic-Jakob Spannsysteme. Der Hersteller hat sein Spannsystem nun mit dem WorkBuddy ergänzt.
Die elektronische Spannhilfe beschleunigt die Bestückung von Spanntürmen in der Arbeitsvorbereitung und ermöglicht hierbei ergonomisches sowie gelenkschonendes Arbeiten. Unhandliche Drehmomentschlüssel sowie falsche Anzugsmomente gehören damit der Vergangenheit an.

Spannsysteme zählen zu den wichtigsten Maschinenelementen von Bearbeitungszentren. Denn nur wenn Werkstücke sicher sitzen und die Bearbeitung unterstützen, kann eine CNC-Maschine schnell und effizient arbeiten. Für die Wirtschaftlichkeit der kostenintensiven Werkzeugmaschinen ist das schnelle und zuverlässige Spannen von Werkstücken essentiell. Dies geschieht in der Regel mithilfe eines Drehmomentschlüssels oder einer Handkurbel direkt in der Maschine oder außerhalb an einem Rüstplatz. Ein großer Nachteil dieser Methode ist das umständliche Hantieren – oftmals über Kopf. Physische Fehlbelastungen sowie daraus resultierende Arbeitsausfälle sind die Konsequenz und belasten Unternehmen finanziell. Allmatic hat für solche Spannprozesse in der Arbeitsvorbereitung (AV) nun eine überzeugende Lösung gefunden: den WorkBuddy. Dieser ergänzt das Spannsystem des süddeutschen Herstellers.

Ergonomisch und effizient rüsten

Der WorkBuddy wurde von Allmatic entwickelt und ist in der eigenen Produktion für die mechanische Werkstückspannung bereits seit längerer Zeit erfolgreich im Einsatz. Er wird mit einem einfach bedienbaren Tragarm an der Maschine oder dem Rüstplatz montiert. Zentrales Werkzeug ist ein elektrischer Drehmomentschrauber, der stufenlos einstellbar mit Drehmomenten von 20-40 Nm arbeitet.

Dank des Allmatic Kraftverstärkers in den Spanntürmen genügen diese Drehmomente bereits, um die maximalen Spannkräfte (je nach Typ bis zu 80 kN) zu erreichen. Ein leichter Druck auf einen Wippschalter genügt.

Die exakten Spannkräfte werden einmalig je Spanner-Modell per USB-Schnittstelle aufgespielt und während des Spannvorgangs abgerufen. Damit ist sichergestellt, dass jedes Werkstück mit dem richtigen Drehmoment fixiert wird. Derzeit können alle Spanntürme mit Spindeln der Titan 2-/LC-/TC-/NC8- und DUO-Serie bedient werden.
Die maximale Öffnungs- beziehungsweise Spanngeschwindigkeit beträgt 10 mm/s. Diese ist per DIN EN 692 als maximal zulässige Geschwindigkeit ohne zusätzliche Maßnahmen zum Arbeitsschutz definiert. Damit sind kürzeste Rüst- sowie minimale Stillstandzeiten garantiert. Der WorkBuddy dient gleichzeitig der Entlastung der Mitarbeiter an der Maschine und ermöglicht ein ergonomisches Arbeiten.

Zum WorkBuddy

ALLMATIC gibt Gas: Maximal vier Wochen Lieferzeit dank intelligenter Planung

In der Automatisierung kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Das Feld an Anbietern für Spanntürme im Markt ist dennoch überschaubar. Meist ist der Spannturm noch eine Sonderlösung, die erst nach kundenspezifischen Anforderungen gebaut werden muss. Das bringt unangenehm lange Lieferzeiten mit sich. ,.Schluss damit!“, sagt Spannmittelspezialist ALLMATIC und bietet ab sofort ein standardisiertes Spannturm-Portfolio für horizontale Bearbeitungszentren, das innerhalb von drei bis vier Wochen in der Fertigung des Kunden ankommt.

In nur drei Schritten durch den Online-Navigator geklickt und damit innerhalb von Minuten aus dem neuen, modularen Produktsortiment von insgesamt 57 verfügbaren Kombinationen den idealen Spannturm zusammengestellt. ,,Wir verkürzen nicht nur die Lieferzeiten, sondern bieten als einziger Anbieter mit unserem innovativen Online-Konfigurator Mehrwert schon beim Besuch unserer Webseite“, sagt ALLMATIC-Geschäftsführer Herbert Mayr. Bisher sei man zwar noch ein Nischenanbieter in diesem Segment, wer allerdings den Namen ALLMATIC kenne, wisse, welchen Anspruch an Qualität und Service man an sich selbst in Unterthingau stelle.

„Die Standardisierung bei Spanntürmen treibt die Automatisierung voran“, ist Mayr überzeugt und geht mit seinem Team mit gutem Beispiel voran. Alle Varianten der ALLMATIC-Spanntürme können wahlweise mit NPSS oder Mittenbohrung konfiguriert werden. Mit den angebotenen 3D­ Daten und weiteren technischen Informationen können Kunden immer sicherstellen, dass die gewählte Lösung zu Werkstück und Bearbeitungszentrum passt. Der Online-Konfigurator unterstützt immer detailliert bei der Auswahl. ,,Wir wollten die interne Bearbeitungszeit und vor allem die Lieferzeit für unsere Kunden reduzieren, persönlicher Kontakt mit dem Kunden bleibt bei uns aber Priorität.“ Dennoch: Ein Angebot für den neuen Spannturmgibt es Dank des intelligenten Online-Tools ab sofort innerhalb von wenigen Minuten, nicht Tagen.

Das neue Spannturm-Portfolio bietet Wahlmöglichkeiten wie unterschiedlichste Spindel- und Backenkombinationen. Damit können Rohteile mit der Gripp-Technologie und vorbearbeitete Werkstücke mit unterschiedlichen Spannweiten bearbeitet werden. Bis zu zwei Teile pro Seite lassen sich spannen, die Anzahl und Anordnung der Spannseiten bestimmt der Kunde individuell. ,,Wir haben uns viele Gedanken gemacht und ein Baukastensystem entwickelt, mit dem wir die allermeisten Anforderungen wunderbar abdecken können.“ Die kluge Idee der ALLMATIC-Entwickler: Der Anbieter hält für seine Kunden vorbereitete Teile bereit, die dann nur noch zur individuellen Endanpassung müssen. So können die Allgäuer kurze Lieferzeiten für das Endprodukt auch in diesem Segment zusagen.

Zum Spannturm-Konfigurator

Digitales Training Center zur Spanntechnik begeistert Auszubildende in Metallberufen

Bauteil verdrückt und Bohrungen verschoben: Wer in der Industrie an der Maschine arbeitet, kennt die Schwachstellen bei unsauberer Handhabung eines Werkstücks. Das Ausrichten und Spannen sollte in allen metallverarbeitenden Berufen Basiswissen sein, darüber ist man sich in  den Unternehmen eigentlich einig. Die Realität im Alltag sieht allerdings anders aus. „Dieser Grundsatz hat bisher keinen Einzug bei den offiziellen Ausbildungsinhalten gehalten, Gripp-Spannen gibt es zum Beispiel gar nicht“, sagt Herbert Mayr, Betriebsleiter bei ALLMATIC.

Mayr ist selbst Prüfer bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer und hat gemeinsam mit seinen Kollegen des renommierten Spannmittelspezialisten aus Unterthingau dem Halbwissen den Kampf angesagt und Initiative ergriffen.

Endlich korrekt Spannen lernen und die Wichtigkeit dieses Arbeitsschrittes verstehen, das ist es was ALLMATIC allen Auszubildenden in einem Training Center mit auf den Weg geben will. „Wir nehmen die Herausforderung an und stellen Berufseinsteigern das benötigte Grundlagenwissen zur Verfügung, natürlich kostenfrei“, erzählt Mayr und ist kaum zu bremsen, wenn er über die Rückmeldungen berichtet, die er bereits nach kurzer Zeit von anderen Ausbildern erhalten hat. „Ein großes Kompliment für das Training Center. Der Kurs ist wirklich  großartig und wird unsere ohnehin gute Ausbildung weiter optimieren. E-Learning ist ohnehin die Zukunft und ich muss sagen, das Portal ist echt toll gemacht. Hut ab vor euch!“, zeigt sich beispielsweise Peter Guggemos begeistert. Guggemos ist bei Deckel Maho Pfronten, einem der  weltweit führenden Maschinenhersteller als Ausbilder tätig.

Auch die Industrie- und Handelskammer findet gut, was ALLMATIC tut. „Das neue Portal zur Schulung von Auszubildenden in der korrekten Anwendung von Spannsystemen ist ein hervorragendes Beispiel für an- und zupackendes Engagement in der Ausbildung“, sagt  Fachbereichsleiter Christian Munz von der IHK Schwaben.

In unserem  Training Center lernt man Schritt für Schritt die Grundlagen der Spanntechnik – mit konkreten Anwendungsbeispielen“, erläutert Herbert Mayr die Idee seines Teams. Das Besondere: In zwölf Lektionen erklären  die ALLMATIC-Auszubildenden Linda, David und Dominik interaktiv, wie es richtig geht. „Als Hersteller von Spannmitteln gehört die Spanntechnik für uns natürlich zu den Prioritäten und wir unterweisen unsere Azubis entsprechend.“ Dieses Experten-Wissen wird jetzt in kurzen Videos an den Nachwuchs anderer  Unternehmen weitergegeben, von Azubi zu Azubi – auf Augenhöhe. Das Training Center passt sich dabei der Lerngeschwindigkeit des jeweiligen Benutzers an und liefert am Ende der Lektionen greifbare Ergebnisse. Kurze Tests und eine umfangreiche  „Abschlussprüfung“ am Ende des Kurses zeigen dem Ausbilder im eigenen Unternehmen, was von den Inhalten wirklich angekommen ist. Wer dem System ein Leistungsniveau von 80 Prozent und mehr nachweisen kann, bekommt darüber hinaus ein ALLMATIC-Zertifikat über die  erfolgreiche Teilnahme.

„Die Rückmeldungen zeigen, dass wir sowohl bei den Azubis als auch bei den Ausbildern unserer Branche punkten können. Das freut uns sehr.“, sagt Evelyn Wegscheider, zuständig für Marketing und Vertrieb bei ALLMATIC. „Unser Training Center ist so gestaltet, dass es echtes, intuitives Lernen ermöglicht, eine perfekte Ergänzung zum klassischen Lehrplan der Auszubildenden.“

Für die Ausbilder ist die ALLMATIC-Initiative übrigens die perfekte Gelegenheit, sich erstmals mit den Werkzeugen und Technologien modernen „E-Learnings“ vertraut zu machen.  Erstmals können sie den Fortschritt der eigenen Azubis nahtlos überwachen und sofort eingreifen, wenn es Defizite gibt. „Der Kurs ist aber oft auch eine willkommene Auffrischung für die eigenen Spann-Kompetenzen“, sagt Herbert Mayr mit einem Augenzwinkern.